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  • Katzenverhaltensberatung und Katzenbetreuung in Berlin
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Über mich

Hier versuche ich Ihnen etwas über mich und meinen Weg bis hierher zu erzählen, da Zahlen und Lebensstationen allein nicht aussagekräftig sind. So können Sie sich ein Bild von mir machen und sich dann entscheiden, denn Sie haben ein Recht zu erfahren, wem Sie im Rahmen einer Katzenberatung oder Katzenbetreuung das Wohl Ihrer Katze anvertrauen.

Mein Name ist Moon-He Roho, 1975 in Berlin geboren, lebe ich als ausgebildete und geprüfte Verhaltensberaterin für Katzen (manche nennen es auch Katzenpsychologin, Katzenverhaltensberaterin oder Katzenverhaltenstherapeutin) mit meinen drei adoptierten Katzen in Berlin.

Ich glaube an das Prinzip von Ursache und Wirkung in allen Bereichen des Lebens … besonders im Zusammenleben mit Tieren.

Aus Dankbarkeit über unsere Katze Mimmi, die wir aus dem Berliner Tierheim adoptiert hatten, entwickelte sich 1991 mein Interesse am Tierschutz. Begann es zunächst mit dem Sammeln von Sachspenden für das Tierheim, da es nicht nur an Platz, sondern auch an Materialien mangelte, begann ich etwas später Nachkontrollen für das Tierheim durchzuführen und wurde 2001 schließlich auch zur Päppelmama von kranken Katzenwaisen.

Als Mimmi 2009 starb, änderte sich sehr viel, denn sie hatte mich in den letzten Jahren so unfassbar viel gelehrt. Mein Schmerz über Mimmis Verlust lehrte mich auch die Gleichheit aller Tiere und der Wunsch nach “aktiverem” Tierschutz wurde größer.

2010 erfuhr ich durch eine traurige Geschichte einer Hündin von dem Hundetierheim Rifugio “I Fratelli Minori” auf Sardinien. Die Worte von Cosetta, der Leiterin des Rifugios und die schockierenden Geschichten ließen mich nicht mehr los, so dass ich Kontakt aufnahm und meine Arbeitskraft anbot.
Ich war auf Hunde vorbereitet … aber mich erwarteten viele Käfige mit winzigen, kranken Katzenbabies und vor den Toren des Rifugios eine Katzenkolonie, dessen Futterplatz nicht einmal wind- oder regengeschützt war.
Bei meinem ersten Besuch waren es knapp 20 Katzen im Rifugio, wobei Dalia die einzig adulte Katze war. In den folgenden 5 Jahren stieg die Zahl der Katzen auf das 10-fache an, ohne dass sich die Bedingungen für die Katzen wirklich ändern sollten.

Ich wurde zur Katzenfrau im Rifugio, die für die Katzen das Kämpfen lernen musste. Aber über die Jahre durfte ich auch durch die Versorgung, Pflege, Behandlung und Arbeit von fast 1000 Katzen das Wesen der Katze in einer besonderen Tiefe und Breite kennenlernen … und damit auch den ganzen Umfang ihrer Leidensfähigkeit und ihres Leides in einem Hundetierheim … wo sie keine Stimme haben.
Mehrmals im Jahr flog ich nach Olbia, um in meinem Urlaub zu helfen. Und dort begann auch meine Arbeit, Menschen den Umgang mit Katzen näherzubringen, denn im Rifugio fehlte das Verständnis für das Wesen der Katzen, wodurch ihre Versorgung mangelhaft war. Die Lebensbedingungen der Katzen im und vor dem Rifugio zu verbessern wurde zu meinem erklärten Ziel.

2011 begegnete ich meinem Katzentrio im Rifugio, ich konnte die kranken Minis nicht zurücklassen und so adoptierte ich sie. Aus Ghost, Lady und Mister wurden Numi, Nana und Tabby – meine wunderbare kleine Familie. Es war vor allem Tabby mit seinem einzigartigen Wesen, der in mir die Idee von Besuchs-/Therapie-Katzen aufkeimen ließ … die wiederum zu meinem Traum eines Katzen-Zentrums führte.

In den folgenden Jahren päppelte ich weiter Kitten und wurde auch zur Pflegemama für sehr kranke Katzen. Ein gutes Zuhause für die Katzen im Rifugio zu finden wurde für mich jedoch immer wichtiger, vor allem da einige der Katzen aus dem Rifugio große Schwierigkeiten hatten, “anzukommen” und den Menschen in Deutschland nicht bewusst war, dass eine Katze aus dem Tierschutz zu Anfang viele zusätzliche Bedürfnisse hat …
Daher begann ich im Rahmen meiner Tierschutzarbeit mit den Beratungen für Katzen aus dem Tierschutz, die sich auf eine natürliche Weise auf die Katzen von Freunden, Kollegen, Bekannten und Nachbarn ausdehnte.

ATN Tierpsychologie Absolvent - Tierpsychologie Ausbildung - ATN AkademieUnd so führte mich schließlich mein Weg über Umwege wie ein BWL-Studium, Tierarzthelferin-Ausbildung, Fernstudium der Bildungswissenschaften und Psychologie und einer kaufmännischen Ausbildung zu dem Fernlehrgang der Tierpsychologie mit Schwerpunkt Katze an der Akademie für Tiernaturheilkunde in der Schweiz (ATN AG). Mein Wunsch war es, meine besondere Beziehung zu Katzen mit meinen Erfahrungen aus dem Tierschutz und meinem Wissen aus der Tierarztpraxis effektiver zu verbinden und weiter auszubauen. Meine Qualifikation …

Als geprüfte Verhaltensberaterin für Katzen bin ich auch ein Mitglied im VDTT, dem Berufsverband der Tierverhaltensberater und -trainer e.V. und folge den Grundsätzen des Verbandes. Ich arbeite ausschließlich mit gewaltfreien und katzenfreundlichen Methoden und folge hierbei dem Berufsbild der Verhaltensberaterin für Katzen des VDTT.

Um mich mit internationalen Kollegen auszutauschen und mich über die neusten internationalen Erkenntnisse informieren zu können, bin ich auch Supporting Member des IAABC –  International Association of Animal Behavior Consultants.

Mich stetig durch Seminare, Workshops, Lehrgänge und Fachliteratur fort- und weiterzubilden ist für mich genauso selbstverständlich und unverzichtbar, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und Austausch mit Tierärzten und anderen Berufsfeldern, die ebenso kompetent und leidenschaftlich zum Katzenwohl arbeiten.

Seit 2019 arbeite ich zusätzlich in meiner Freizeit ehrenamtlich mit den verhaltensauffälligen Katzen im Tierheim Berlin. Ich helfe ihnen, zu den Katzen zu werden, die sie eigentlich sind, damit auch sie ihre Menschen und ein Für-immer-Zuhause finden können.

Ich freue mich darauf, auch Sie mit Ihren felinen Gefährten auf dem Weg zu einem glücklichen, gesunden und harmonischen Zusammenleben zu unterstützen.

Hier geht es zum Kontaktformular …

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