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Eine Einladung an die Tiermedizin

– weil Tierärzte auch erst lernen müssen, was sie ihren Kunden zeigen wollen.

Vor gar nicht so langer Zeit war es normal, dass Lehrer Kinder schlugen. Heute wissen wir es besser – und als Eltern würden wir es nie mehr zulassen. Niemand würde heute daneben stehen und zusehen, wie irgendein Kind geschlagen wird, nur weil „man das eben immer so gemacht hat“.

Und genau hier sind wir bei den Katzen.

Denn beim Tierarzt treffen dieselben drei Rollen aufeinander. Die Katze – schutzbedürftig, ausgeliefert, ohne eigene Stimme. Die Katzenhalter – die nicht nur das Recht haben, sondern die Pflicht, ihr Katzenkind zu schützen und Gewalt an ihm nicht zuzulassen. Und die Tierärzte, die es besser wissen müssen. Die neue Wege gehen müssen, weil es neue Erkenntnisse gibt.

An die richte ich heute das Wort.

Und trotzdem sehe ich auf YouTube und Instagram wieder und wieder: Tierärzte, die Katzenhaltern zeigen wollen, wie man einer Katze eine Tablette gibt. Und was zeigen sie? Austricksen. Festhalten. Von hinten. Zwang. Gewalt, hübsch verpackt als Routine.

Das ist nicht mehr zeitgemäß. Und auch nicht patientenfreundlich – aber vor allem ist es nicht einmal nötig.

Liebe Tierärzte, ich mache euch keinen Vorwurf, denn so habt ihr es gelernt … von der „alten Garde“. Katzenfreundliches Handling stand in keinem Studium, in keiner Ausbildung – wie solltet ihr können, was euch nie jemand beigebracht hat? Das ist keine Schuld. Das ist eine Lücke.

Aber heute, mit allem, was wir wissen, gibt es keine Ausreden mehr … sofern ihr die Katze als Patientin in den Mittelpunkt stellt.

Und vielleicht – das meine ich liebevoll und mit vollem Respekt, aber ohne drumherum zu reden – ist es Zeit, dass ihr es als Tierärzte erst einmal selbst lernt, wie eine katzenfreundliche Medikamentengabe aussieht, bevor ihr es euren Kunden zeigt. Denn zu Hause ist alles anders: ein anderes Setting, andere Akteure und vor allem eine Katze-Mensch-Beziehung, die nachhaltig Schaden nehmen kann. Und die Halter kennen fast immer ihre Katze – ihre Signale, ihre Grenzen, ihren Rhythmus – besser als Tierärzte, die die Katze nur kurz im gestressten Praxis-Kontext erleben, je könnten. Wenn ihr Katzenhaltern ein Modell aus Zwang mitgebt, gebt ihr ihnen das Falsche mit nach Hause – falsch für die Katze, falsch für ihre Menschen und falsch für zukünftige Tierarztbesuche bei euch.

Deshalb, und weil ich dir hierbei helfen möchte, aber es vor allem auch kann, ein einmaliges Angebot – an dich, an dein Team, an alle in der Tiermedizin:

Bis zum 31. Juli bekommst du meinen Online-Selbstlernkurs zu den katZENfreundlichen Methoden der Medikamentengabe bei Katzen – mit dem Code katZENfriendly für 69 € statt 149 €.

Mein Rat: Bucht ihn gleich doppelt – einmal für dich, einmal für deine TFA. Denn sie ist oft die Erste, die am Telefon gefragt wird und das Handling zeigt. Und dein Team ist nur so katzenfreundlich wie sein am wenigsten geschultes Glied. (Für ganze Praxis-Teams gibt es auf Anfrage per E-Mail Sonderkonditionen.)

Hier erfährst du mehr über den Kurs FIFTY SHADES OF Medikamentengabe bei Katzen

Nicht, weil du schlecht bist – sondern weil du besser werden willst.
&
Weil Katzen ein Recht auf (emotionale) Gesundheit haben!

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