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Rezept: PICO DE GALLO

Pico de Gallo ist mein persönlicher Liebling, wenn es um Nachos und Wraps geht und darf natürlich neben meiner Guacamole nicht fehlen. Diese „Salsa“ lässt sich super-schnell und mit wenigen Zutaten schnell machen … sofern man nicht so langsam mit dem Messer ist, da hier viel zu schnippeln ist.

Zutaten:
1,5 Kg aromatische Strauchtomaten
2 mittelgroße Zwiebeln
2 kleine Zitronen
1 kleine Handvoll eingelegter Jalapenos (da sie leichter zu bekommen sind)
1 kleines Bund Koriander
2 Knoblauchzehen
Salz zum Abschmecken
Chili für die ganz Scharfen 🙂

Zubereitung:
Tomaten + Zwiebeln + Knoblauch + Koriander + Jalapenos klein hacken und mit dem Zitronensaft vermischen und mit Salz abschmecken.

Ich mag Pico de Gallo mit Tortillachips (natur) am liebsten, wobei ich die flüssige Soße gerne mit einem kleinen Löffel schlürfe.

Fertig!

Guten Appetit!

ZIETTO braucht Nierenfutter

Olbia, 30.05.2018
Zietto ist eine Katze aus unserer Kolonie. Auch er kam ganz klein an, wie so viele, nie hatte er eine Adoptionsanfrage, und so wurde er vor langer Zeit gleich nach der Kastration in die Kolonie freigelassen.
In diesen Tagen stellten wir fest, dass etwas nicht stimmt und so wurde er ins Ambulatorio geholt und Untersuchungen unterzogen. Er hat große Nierenprobleme, wir haben ihn sofort unter Behandlung gesetzt, aber wir brauchen dringend spezielles Trockenfutter für dieses Krankheitsbild.
Wir danken von Herzen denen, die uns mit Renal Feline von Royal Canin helfen werden.

Kontakt:
0039-03334312878
lidaolbia@tiscali.it

Für Hilfssendungen:
LIDA Sez. Olbia – rifugio I Fratelli Minori
Località Colcò n. 13
07026 Olbia (OT)
Italien

Für Spenden: http://www.lidaolbia.it/donazioni.html

VEGANE PIZZEN vom Lieferservice

Vielleicht liegt es daran, dass ich zwar gutes Essen wirklich genieße, aber auf der anderen Seite auch nicht super wählerisch bin, dass ich die veganen Pizzen von Hallo Pizza und Call-a-Pizza nicht schlecht fand.

Zugegeben ich habe in meinem Leben bessere Pizzen gegessen, und dennoch finde ich, dass die veganen Pizzen besser sind als ihr Ruf. 🙂

Und bedenkt man, dass Pizzen vom Lieferservice ohnehin nicht lecker für jene sind, die italienische Pizzen lieben, sind die von mir getesteten veganen Pizzen völlig in Ordnung.

Ok, genug rumgeeiert, hier sind die Hauptdarsteller:

HALLO PIZZA:

VEGAN Venezuela
Barbecue-Sauce, veganer Pizzaschmelz, rote Zwiebeln, frische Paprika, Jalapenos, Mais
Würde ich die Süße von Barbecue-Sauce mögen, würde ich diese Pizza höchstwahrscheinlich toll finden, da sie auch schön spicy ist.

VEGAN Ventura
Tomaten-Sauce, veganer Pizzaschmelz, frischen Tomaten, Spinat, frischer Knoblauch
Diese Pizza mochte ich uneingeschränkt gerne. Sie haut mich zwar nicht vom Hocker, aber ich würde sie durchaus wieder bestellen.

VEGAN Kap Verde
Tomaten-Sauce, veganer Pizzaschmelz, frische Tomaten, Broccoli, frische Champignons, Mais
Diese Pizza hatte zwar eine angenehme Frische, aber irgendwie war sie für meinen Gaumen, der auf Geschmacksexplosionen steht, ein wenig fade.

Pizzabrötchen VEGAN Victoria
Pizzabrötchen gefüllt mit Spinat, roten Zwiebeln, veganem Pizzaschmelz
Die Pizzabrötchen waren gut aber wären mit einem Dip besser gewesen.

Pizzabrötchen VEGAN Vienna
Pizzabrötchen gefüllt mit frischer Paprika, Jalapeños, veganem Pizzaschmelz
Diese Pizzabrötchen haben ein wenig mehr Pepp, sind jedoch etwas trockener im Gegensatz zu den Pizzabrötchen mit Spinat.

CALL-A-PIZZA:


Pizza Vegan Funghi

Veganer Pizzateig mit feiner Tomatensoße, veganem Hefeschmelz, Peperonie und mit frischen Champignons
Zwischen dieser veganen Version einer Pizza Funghi und einer „normalen“ Pizza Funghi war geschmacklich kein wirkicher Unterschied zu schmecken … bis auf den fadenziehenden Käse.

 


Pizza Vegan Margherita

Veganer Pizzateig mit feiner Tomatensoße, Knoblauch und veganem Hefeschmelz
Diese Pizza ist von allen 5 veganen Pizzen mein Liebling. Da ich ohnehin ein Fan von Pizza Margherita bin, ist es nicht verwunderlich, dass ich auch diese mag, wobei mich der Knoblauch scheinbar für den fehlenden Käse zu entschädigen scheint. 🙂

FAZIT:
Wenn man Milchprodukte nicht konsumieren möchte und im Notfall nicht kochen kann oder aus Faulheit das Haus nicht verlassen möchte, dem kann ich die veganen Pizzen von beiden Lieferservices empfehlen … obwohl ich den zerlaufenen und Fäden ziehenden Käse dennoch etwas vermisse.

Interessantes vom 3. Tierschutz-Festival

Gestern fand bei wunderschönem Wetter das 3. Tierschutz-Festival in der Kulturbrauerei statt.
Die Begrüßung erfolgte mit Ines Krüger (Vorstandsvorsitzende des Tierschutzverein für Berlin und Umgebung) und Thomas Schröder (Präsident des Deutschen Tierschutzbundes) und einem nervigen mir unbekannten Moderator.

Neben fantastischem vegetarischen und veganen Essen gab es leckeres Eis, gesunde Smoothies, Naschereien und viele interessante Accessoires für Mensch und Tier + Musik.

Für mich persönlich jedoch von größerem Interesse waren die verschiedenen Informationsstände von Tierschutzoranisationen, Haustierservices und anderen aufklärenden Organisationen wie z. B. zur veganen Ernährung – proveg international (ehemals vebu).

Es waren viele interessante Gespräche mit engagierten Menschen, die mich zum Teil sehr beeindruckt und auch berührt haben.
Zudem habe ich auch Neues kennengelernt bzw. in mir wurde ein anderes Bewusstsein für einige Themen geweckt.

Hier möchte ich ein paar von ihnen mit euch teilen:

Berliner Tiertafel e. V.:
Von der Berliner Tiertafel sollte jeder Berliner schon einmal gehört haben. Dass sie neben Futter und Zubehör auch mit Untertstützung und in Kooperation mit dem IFAW veterinärmedizinische Hilfe für Tiere von Bedürftigen anbietet vielleicht auch noch.
Diese Hilfe bezieht sich nur auf die Tiere, die bereits vor Eintritt der Hilfsbedürftigkeit im Haushalt lebten und beschränkt sich auf max. 3 Tiere pro Haushalt. Ich halte dies für den richtigen Ansatz, um Menschen zu verantwortungsvollem Handeln in Bezug auf  die „Anschaffung“ von Tieren zu erziehen. Das alles ist bereits in meinen Augen eine wundervolle und absolut unterstützenswerte Arbeit, zumal alle Helfer der Berliner Tiertafel ehrenamtlich arbeiten.

Was mich jedoch heute im Gespräch tief beeindruckt hat, war die Antwort auf meine Aussage, dass man sich als Passant manchmal so hilflos fühlt, wenn man Obdachlose mit einem offensichtlich kranken Tier auf der Straße sieht und nicht weiss, was man tun kann. Die nette Dame sagte daraufhin, dass man sie dann einfach anrufen könne, dann würden sie dorthin fahren, um zu helfen.
Und das hat mich unglaublich gefreut und beeindruckt, weil dieser Verein nicht nur Hilfesuchenden hilft, sondern auch den Tieren derer, die den Weg nicht zu ihnen finden, aber Hilfe brauchen.
Daher habe ich mir die Telefonnummer in meinem Handy gespeichert: 0151 – 65 77 97 05

Und wenn es euch wie mir geht und ihr auch dankbar dafür seid, dass es solch einen Verein in unserer Stadt gibt, dann schaut doch einmal auf die Homepage der Berliner Tiertafel und macht auch eine Sach- oder kleine Geldspende. 🙂
    

 

AG Berliner Stadttauben:
Die Menschen dieser Initiative mit ihrem Mitgefühl für diese Tiere, die von den meisten Menschen in unserer Stadt ablegeht und als Ratten der Lüfte bezeichnet werden, haben mich tief berührt und beschämt.

Auch wenn ich meine Augen vor verletzten Tauben nicht verschließe und von mir selbst meine, dass ich keinen Unterschied zwischen den Tieren mache, so wurde mir doch im Gespräch klar, wie wenig ich eigentlich von diesen Tieren und ihrem stillen Leiden in unserer Stadt weiss.
Unsere Stadttauben waren einst unsere Haustiere … im Grunde leben sie genau das gleiche Schicksal wie die Straßenhunde und Straßenkatzen in Süd- und Osteuropa … und in der restlichen Welt.

Und genauso wie weiter Hunde und Katze gezüchtet werden, so werden auch weiter Tauben gezüchtet … denkt allein an die sog. Hochzeitstauben, die nicht immer ihren Weg zurück finden, wie man immer meint.
2 Mal hatte ich bisher die traurige Aufgabe, Tauben nur zu bergen, um sie in der Tierarztpraxis meines Vertrauens von ihrem Leiden erlösen zu lassen.  Beide Male gingen viele Menschen an ihnen vorbei, ohne sie zu beachten …

Ich möchte mehr über diese Tiere erfahren und darüber, wie man ihnen helfen kann, denn die Stadttauben stellen im Grunde das deutsche Streunerproblem dar … das wir Menschen geschaffen haben … und deshalb nicht wegsehen dürfen.
Daher werde ich hoffentlich bald in einem separaten Beitrag mehr über unsere Stadttauben, die Arbeit der AG Berliner Stadttauben und was wir im Kleinen tun können berichten können.

 

Tote Hunde e. V.
Ich sah den Namen des Vereins und muss gestehen, dass ich zunächst etwas verstört war. Erst als ich mir ihr Plakat durchlas, verstand ich …
Für mich schien dieser Verein auf den ersten Blick dennoch nichts mit Tierschutz zu tun zu haben, da ihre Aufgabe lediglich in der Ermittlung der Besitzer von toten Hunde auf Straßen, Gleisen, im Wald etc. zu liegen schien. Und es somit am Ende des Tages um den Seelenfrieden der Hundebesitzer (sofern es sie interessiert) zu gehen schien, denn der Hund ist zu dem Zeitpunkt ja bereits tot.
Im Verlauf des Gesprächs wurde mir jedoch klar, dass es sich dennoch um Tierschutzarbeit handelt, denn sie betreiben mit ihrer Arbeit auch Aufklärung bezüglich der Notwendigkeit von Kennzeichnung (mittels Chip) und Registrierung von Hunden.

Da von öffentlichen Stellen totgefahrene oder tot aufgefundene Tiere „einfach“ nur entsorgt werden (denn das Gesetz zwingt Polizei oder Ordnungsamt zur Ermittlung des Besitzers), „bittet“ Tote Hunde e. V. darum gerufen zu werden, um den Besitzer ermitteln zu können. Ich habe mir bestätigen lassen, dass auch wenn es ein Äquivant für Katzen gibt (das ich leider nicht finden konnte), sie sich auch um die Ermittlung der Besitzer von toten Katzen im Einzelfall kümmern würden.
Allerding wurde traurigerweise im Gespräch auch deutlich, dass es weitaus mehr tote Katzen gibt, die in Deutschland täglich namenlos sterben.

 

Frei nach dem Motto DOPPELT HÄLT BESSER habe ich in dem Zuge meine Katzen, die bereits bei TASSO registriert sind, zudem auch bei FINDEFIX (ehemals Deutsches Haustierregister) dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes registriert. Wie TASSO auch ist die Registrierung völlig kostenlos, auch wenn sie sich natürlich über jede Spende freuen, die direkt wieder in den Tierschutz fließt.

 

Um nicht gegen bestehende Gesetze zu verstoßen, kann ich hier leider nicht mehr Bilder vom Tierschutz-Festival teilen. Aber ich kan euch berichten, dass es bunt gemischt war, die Besucher aus allen Altersklassen kamen und es ab etwa 15 Uhr immer voller wurde.

Auch wurde hier wieder klar, dass offensichtlich der Wunsch des Menschen nach gesunder Ernährung heutzutage oft nur in der die Easy-Peasy-Instant-Version besteht und somit nicht mit Nachhaltigkeit vereinbar ist.

    

    

Auch interessant waren vegane Tätowierer, Katzenbetreuer, Tierärzte, Katzenberater, Taschen- und Tierbedarfsstände.

Wie bei vielen solcher Veranstaltungen auch, war auch hier die Mehrheit der Besucher eher am Essen, Trinken und der Musik interessiert. Dennoch fand ich es schön zu sehen, dass auch bei solchen Besuchern eine offene Grundhaltung zu spüren war.

3. Tierschutz-Festival in Berlin

Heute – Samstag, 26.05.2018 – findet zum dritten Mal in Berlin das Tierschutz-Festival statt und ich hoffe, ihr werdet auch vorbeischauen, um den Gedanken dahinter zu unterstützen.

Wo: Kulturbrauerei (Schönhauser Allee 36 in 10435 Berlin)
Wann: 13 – 19 Uhr
Freier Eintritt

Der Tierschutzverein für Berlin veranstaltet zusammen mit dem Deutschen Tierschutzbund das dritte Tierschutz-Festival der Hauptstadt.

Besucher des Tierschutz-Festivals erwarten zahlreiche tierfreie Streetfood-Angebote, Stände mit Accessoires für den eigenen Vierbeiner sowie zahlreiche Infostände des Tierschutzes und der Tierheime. Auch für Kinder gibt es ein Spiel- und Bastelprogramm, bei dem sie Wissenswertes über die Tierwelt erfahren.

Mehr Infos findet ihr hier auf der Seite vom Deutschen Tierschutzbund

ARMER KATER


Olbia, 25.05.2018

Wir haben ihn Nicola genannt, weil er in San Nicola gerettet wurde.
Er ist blind, mager und hat einem starken Katzenschnupfen. Wie ist es möglich, eine Katze in diesem Zustand mitten in den Straßenverkehr zu lassen?
Menschlichkeit diese für viele unbekannte Sache.
In unserem Rifugio behandeln wir ihn, aber wir müssen auf den Besuch des Augnspeziaisten warten, um mehr Details über den Zustand des Auges zu bekommen.
Süßer Nicola, alt und krank.

Kontakt:
0039-03334312878
lidaolbia@tiscali.it

Für Hilfssendungen:
LIDA Sez. Olbia – rifugio I Fratelli Minori
Località Colcò n. 13
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Für Spenden: http://www.lidaolbia.it/donazioni.html

Rezept: GUACAMOLE

Ich glaube es gibt genau 2 „Gerichte“ von mir, die sich die Menschen in meinem Umfeld immer wieder wünschen:
Guacamole & Tomate-Feta-Salat (Den ich zwar nicht mehr machen, aber vielleicht dennoch mit euch das Rezept teilen werde.)

Meiner Guacamole wird nachgesagt, dass sie spicy sein würde, aber das kann ich überhaupt nicht bestätigen. 🙂

Zutaten:
6 Avocados (reif aber nicht zu weich)
2 große Limetten
1 leckere Tomate
1 kleine Handvoll eingelegter Jalapenos (da sie leichter zu bekommen sind)
1 kleines Bund Koriander
Salz zum Abschmecken
1 Esslöffelspitze Pfeffer
1 Teelöffelspitze Cumin
1/2 Teelöffel Sriracha
1 mittelgroße Zwiebel

Vorbereitung:
Tomate + Zwiebel + Koriander + Jalapenos super klein schneiden
Avocado schälen und mit dem Limettensaft beträufeln

Zubereitung:
Alles mit einem Kartoffelstampfer oder mühselig mit einer Gabel zu einer „grobkörnigen“ homogenen Masse vermischen und mit Salz und Sriracha abschmecken.

Ihr könnt es mit allem essen, wonach euch ist. Ich liebe meine Guacamole mit Tortillachips (natur), Ciabatta und Möhrensticks.

Fertig!

Guten Appetit!

LIBERA, AUSGESETZT MIT KLEINEN EINGESPERRT IN EINEM KARTON

Olbia, 25.04.2018
Sie wurde von einem Straßenkehrer von De Vizia gebracht, er war dabei hinter der Iperstanda und dem angrenzenden Land die Schädlingsbekämpfung durchzuführen, als er ein Weinen hörte. Da war dieser Karton verschlossen mit Klebeband und im Inneren eine Katze mit zwei Kätzchen.
Eine gepflegte, saubere Hauskatze.
Nun, ich weiss es nicht, aber welcher krimineller Geist kann so etwas tun? Wie erreicht man am Ende dieses Niveau, wenn eine ungewollte Schwangerschaft sich friedlich lösen lässt? Warum sollte man auf diese Werte kommen, wenn eine ungewollte Schwangerschaft sicher direkt gelöst werden kann? Es ist die Mentalität, die sich ändern muss, der Kopf von Leuten, die nicht verstehen, dass Tiere in einer würdigen Weise gehalten werden müssen. Eine Hauskatze wird kastriert, geimpft, auf keinen Fall alleine herumstreunern gelassen und stattdessen passiert hier etwas durch die Schuld derer, die entscheiden weiter in Ignoranz zu leben.
Und wer zahlt? Unschuldige Leben!
Es sind zwei Kleine, sind etwa drei Monate alt, die Mama ist sehr süß.
Wir haben sie Libera genannt.

Kontakt:
0039-03334312878
lidaolbia@tiscali.it

Für Hilfssendungen:
LIDA Sez. Olbia – rifugio I Fratelli Minori
Località Colcò n. 13
07026 Olbia (OT)

Für Spenden: http://www.lidaolbia.it/donazioni.html


UPDATE – 23.05.2018
Die Kleinen von Libera, Geo und Gea, sind nach Hause gegangen!!
Unsere kleine Mama hat sie ganz allein beschützt, als sie ausgesetzt wurden, und diese wunderbare Adoption ist für uns eine Quelle großen Stolzes.
Danke allen für eure wertvolle Unterstützung!

DARUM keine Milch mehr für mich

Ich habe sehr lange überlegt, ob ich dieses Thema (mit dem Video) in meinen Blog aufnehmen kann, denn es fällt mir unglaublich schwer, hierbei meine „dunklen Gefühle“ unter Kontrolle zu halten.

Natürlich wusste ich, dass das Leben der Milchkühe kein gutes Leben ist, weshalb ich meinen Konsum an Milchprodukten bewusst auf ein (für mich) Minimum stetig reduziert hatte. Doch nach diesem Video kann ich auch den geringsten Konsum nicht mehr vor mir selbst rechtfertigen, so dass ich mich auf den Weg begeben habe, keine Milchprodukte zu konsumieren und mich auf die Suche nach Alternativen machte.
Bis zu diesem Video war mir nicht bewusst (vielleicht auch unbewusst so gewollt) wie unendlich barbarisch, grausam und verachtend mit diesen sanften Tieren umgegangen wird – so grausam, dass der Tod zur erlösenden Gnade für sie wird.

Damals schrieb ich zu dem Bericht „Mexico ist überall“ … doch ich wusste nicht, wie nah es tatsächlich ist … nur 130 Km von Berlin entfernt.

Der Milchviehbetrieb Geven & Rabelink GbR in Demker bei Stendal – Deutschland – mit seinen grausamen, brutalen und lebensverachtenden Verbrechen am Leben, befindet sich mitten unter uns und ist mit Sicherheit kein Einzelfall.

Weil ich nicht glaube, dass ich „einzigartig“ bin, teile ich hier meine Gedanken und Gefühle und hoffe, dass auch ihr nicht wegsehen werdet … und überlasse euch eurem Verstand und eurem Herzen.

Ich glaube daran, dass es sehr wichtig für unser (Bewusst-) Sein ist, uns tatsächlich bewusst zu machen, anzusehen und zu wissen, welche Folgen unser Handeln (und Nichthandeln) für uns und die Welt zur Folge haben … denn unsere Existenz ist mit allem verbunden.

Unsere Milchviehwirtschaft existiert in dieser Form aufgrund unseres Konsumverhaltens und auch unserer Gier von allem viel und immer zur Verfügung haben zu wollen.
Für mich persönlich, auch wenn ich selbst nie Kinder geboren habe, ist dies jedoch die Spitze unserer menschlichen Grausamkeit gegen das Leben per se. Den Tieren wird das Leben abgesprochen. Der angeborene Mutterinstinkt und die Bedürfnisse eines neugeborenen Lebewesens werden auf die brutalste Art von uns Menschen verletzt, gequält und mit Füßen getreten.

9 Monate trägt die Kuh ihr Kalb in sich und es wird ihr kurz nach der Geburt entrissen. Schaut euch diese neugeborenen, unschuldigen und hilflosen Tierbabys an und fragt euch, ob unser Konsum von Eis, Milchshake, Joghurt, Käse, Schokolade, Milchkaffee etc. ein solches Leid rechtfertigen kann.

Wir Menschen brauchen ernährungsphysiologisch nicht einmal Kuhmilch zum Leben. Wir können das sogar ziemlich gut und oftmals sogar besser ohne Kuhmilch, wie uns die Geschichte der Menschheit beweist, wenn wir uns einmal mit dem Blick von der westlichen Zivilisation zum Rest der Welt hinwenden.

Ich frage mich, wann wir Menschen aufgehört haben genau hinzusehen, hinzufühlen, hinzuhören und selbstständig zu denken und eigenverantwortlich zu handeln … statt wie konsumabhängige und scheinbar von einem kollektiven Bewusstsein gesteuerte leere Biohüllen.

Bitte schaut hin, auch wenn euch der Atem davon stockt.

Bitte hört hin, auch wenn es quälend ist.

Bitte fühlt in euch hinein und hört eurem eigenen Verstand und Herzen zu.

Bitte denkt darüber nach, was uns und der Erde (unserem Zuhause) gut tun würde und kommt ins Handeln.

Bitte werdet euch bewusst über die unglaublich große Macht eurer Konsumenten-Stimme
… und nutzt sie … für das Gute.

SCHADENSBEGRENZUNG in unserem Konsumverhalten ist ein Weg in die richtige Richtung.

Ich bin weder Vegetarier, Veganer, Tierschützer oder Tierrechtler und glaube, dass es für uns Omnivoren ok ist, ab und zu auch Fleisch und andere Nahrung tierischen Ursprungs zu essen.
ABER ich lehne es ab, grausames und in meinen Augen unnötiges Leid durch meinen Konsum zu unterstützen.

Es gibt inzwischen so viele gute Alternativen zu Milch und Milchprodukten. Im Vergleich zu meiner Teenagerzeit ist es so einfach geworden, sich ohne „Verzicht“ gegen „Qualprodukte“ zu entscheiden, weil der Markt reagiert hat … auch wenn das nur der Anfang sein kann.
Letztes Wochenende habe ich 3 verschiedene vegane Pizzen mit „Käseersatz“ ausprobiert und habe kaum einen Unterschied bemerkt.
Reismilch, Mandelmilch, Hafermilch und Sojamilch finde ich persönlich sogar besser im Geschmack als Kuhmilch.

Aber auch schon ein reduziertes bewusstes Konsumieren von Produkten aus verantwortungsvoller handelnden Betrieben und Initiativen mit besseren Haltungsbedingungen – entsprechend zu einem höheren Preis und natürlich auch seltener … würde schon einmal die Situation für die Milchkühe verbessern können … ohne dass wir „entbehren“ müssten.

Und ganz ehrlich … wir Menschen müssen nicht alles, was es auf dieser Welt gibt oder theoretisch möglich ist essen!
Essen sollte das bleiben, wofür es von der Natur vorgesehen war. Und Völlerei, der Versuch seine innere Leere damit zu füllen, als Statussymbol, als Genussmittel oder Belohnung … gehören nicht dazu.

P. S. zu „Sojaprodukten“:
Ich hatte beim WWF eine sehr „intelligente“ Kollegin, die im Grunde nicht viel mit Natur-, Tier- oder irgendeinem Schutz (außer dem der eigenen Interessen) am Hut hatte und bemerkte im Rahmen einer Verantstaltung in RTL-Manier, dass es schädlicher für unseren Planeten sei, Tofu zu essen und Sojamilch zu trinken als wie gehabt Fleisch zu essen.
Sie wurde jedoch sehr schnell darüber aufgeklärt, dass es nicht Soja in der menschlichen Nahrung ist, sondern der massenhafte Anbau von Soja als Futtermittel für die Fleisch- und Milchindustrie, der nur durch Zerstörung von ursprünglicher Natur möglich ist.

Ausführliche Informationen zu dem Fall und zu „Milch“ findet ihr hier:

https://www.soko-tierschutz.org/chronik

https://www.stern.de/tv/unhaltbare-zustaende-in-milchviehbetrieb-in-stendal-und-veterinaeramt-versaeumt-handeln-7965134.html

https://albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/milchkuehe

http://www.sagneinzumilch.de/produktion.php

https://www.peta.de/milchindustrie

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