F O R L – wenn unbehandelt – kann schwerwiegende Folgen auf den gesamten Organismus haben und Diabetes ist nur eine der möglichen …
MORITZ – Eine Geschichte über die Leidensfähigkeit von Katzen
Ich weiss nicht, wie oft ich versucht habe seine Geschichte aufzuschreiben und gescheitert bin, denn in meinen Worten lag noch immer so viel Vorwurf … und so entschied ich mich, ihn erstmal gesund werden zu lassen, da sich in kurzer Zeit gleich mehrere gesundheitliche Baustellen zeigten.
Moritz – der sanfteste Kater der Welt – zu dessen „Unsauberkeit“ ich gerufen wurde, und sich dann als Tierschutzfall herausstellte.
Weil es hier um Moritz geht, werde ich versuchen nur die Teile seiner Geschichte erzählen, die wichtig sind, um ihn und seine individuellen Bedürfnisse zu verstehen. Ich glaube, dass alles andere zu viele Emotionen wecken und von Moritz und seiner Suche nach seinen Menschen in seinem Für-Immer-Zuhause ablenken könnte …

KATZEN MIT SPECIAL EFFECTS – Moritz
MORITZ – Der sanfteste Kater der Welt
Alter: ca. 9 Jahre
Special FX: Unsauberkeit mit Harn und Kot seit 8 Jahren
Seit Ende Juni darf er in einer „Notpflegefamilie“ lernen, wie sich Liebe und Fürsorge anfühlt.
Viele gesundheitliche Baustellen zeigten sich bereits zu Beginn, die alle parallel und teilweise nacheinander bearbeitet werden.
Status quo:
Der liebste Kater der Welt
FORL
Diabetes
Verdacht auf eine Blasenentzündung
Verdacht auf exokrine Pankreasinsuffizienz
Fortsetzung folgt …
DIY/UPCYCLING – „Antischlingmatte“

Als Katzenverhaltensberaterin sehe ich per se die „Dinge des Lebens“ und aber auch „Gegenstände des Alltags“ durch die Katzenbrille …
Und als Nicht-Süßmaul war es für mich ziemlich offensichtlich, dass es sich hierbei um zwei Anti-Schlingmatten oder Fummelboards handeln muss, auch wenn andere diese als Waffelformen identifizieren. ??♀️
Für 4,99€ gibt es bei dm diese günstigen Antischling-/Beschäftigungsmatten im Doppelpack in den Farben Hellblau und Rosa.
- Im direkten Vergleich mit einer Lickimat muss angemerkt werden, dass die Waffelform nicht die gleiche Rutschfestigkeit aufweist.
➡️ Dreht man jedoch die Waffelform um, erhöht sich die Bodenhaftung, so dass sie weniger rutscht, wenn die Katzen hochmotiviert sind. - Im Gegensatz zur Lickimat fasst sie deutlich mehr Inhalt und lässt sich zudem als Fummelbrett benutzen, wenn man die Waffelform umdreht.
Wenn Katzen (sei es aufgrund von „Hunger-Trauma“, Spannungen im Mehrkatzenhaushalt, gesundheitlichen oder medikamentösen Ursachen etc.) zu schnell fressen, kann ein sog. Antischling-Napf oder Lickimat helfen.
Langsameres Fressen gibt der Katze die Möglichkeit das Sättigungsgefühl beim Fressen wahrzunehmen und damit auch „befriedigt“ zu sein.
Die meisten Antischlingnäpfe sind jedoch für die besondere Anatomie der Katze ungeeignet, da sie für die längeren Hundeschnauzen konzipiert wurden, so dass diese von mir nur als „Fummel-/Beschäftigungsnäpfe“ eingesetzt werden.
10.09.2020 – BUNDESWEITER WARNTAG
Achtung – Es wird laut!
Am 10.09.2020 um 11:00 Uhr (bis 11:20 Uhr) werden deutschlandweit sämtliche vorhandenen Warnsysteme getestet. Das betrifft nicht nur leise Systeme wie die Warn-App NINA oder digitale Werbewände, das Fernsehen oder das Radio, sondern auch sehr laute und weithin hörbare Warnsysteme wie Sirenen und Lautsprecherwagen.

Der #Warntag2020 soll die Bevölkerung für das Thema „Warnung der Bevölkerung“
sensibilisieren, die Abläufe für den Ernstfall verständlicher machen und überhaut erst einmal aufzeigen, welche Möglichkeiten es in den Regionen von Deutschland gibt, die Bevölkerung in Notlagen zu warnen.
Bitte denken Sie daran, was das für Ihre Katzen und andere Tiere bedeuten mag. Viele Katzen werden sich erschrecken, Angst bekommen und brauchen dann Hilfe, um die Situation zu meistern. Das betrifft nicht nur geräuschängstliche Tiere, sondern jedes Tier, denn diese besonders lauten, plötzlich auftretenden und fremden Geräusche haben großes Potential, unsere Katzen zu erschrecken.
Den ganzen Artikel finden Sie auf Team Katze.
Team Katze – Das Magazin
Nach vielen Wochen des Probieren und Lernens möchte ich nun ein weiteres Herzensprojekt vorstellen:
Team Katze ist ein unabhängiges Magazin für Katzeneltern (in spe) und Katzenfreunde von ausgebildeten Katzenexpertinnen, die einen gemeinsamen Wunsch und Ziel haben: Katzen ein besseres Leben mit uns Menschen zu ermöglichen.
Wir sind keine ausgebildeten Schreiberlinge, „Magazin-Experten“, Webdesigner oder Marketingexperten und haben auch keinen Perfektionsanspruch an Team Katze als Magazin, aber dafür einen Leitsatz:
COLLABORATION OVER COMPETITION
… zum Wohl der Katzen
One Team – One Vision – One Mission
Meine wunderbaren Kolleginnen und ich laden Sie herzlich ein www.teamkatze.de
KATZEN-TANGO NACH DEM TIERARZTBESUCH
Nana war heute früh beim Tierarzt, wo ein großer Check mit Blutabnahme und Röntgen gemacht wurde.
Zuhause angekommen gab es wie immer kleine „Tangotänze“ zwischen allen Katzen und mir.

Die Tangotänze sind zu Beginn und im Verlauf der Stunden nach der Rückkehr manchmal mehr oder weniger dramatisch und bewegen sich vorwärts, seitwärts und rückwärts mit vielen Drehungen.
Während dieser Zeit gibt es vermehrt Angebote an Ruhe, Wellness, Rückzug, aber auch Ablenkung, Alternativen wie Clickern, Fummelbeschäftigung, Spiel und Balkonzeit gepaart mit viel achtsamen Wahrnehmen, Fröhlichkeit und viel tiefes Atmen für mich als soziale Brücke zwischen
Tabby, der „einfach nur“ riechen und aufdringlich „abchecken“ möchte und Numi, die überhaupt gar nicht versteht, was gerade los ist und alles und jeden suspekt findet und Nana, die ganz KO ist, zur Ruhe kommen, ihre Geschäfte machen und natürlich nicht bedrängt oder angestarrt werden möchte.
Die Bedürfnisse aller in diesem Tango wahrzunehmen, zu berücksichtigen und der ruhenden Pol zu sein, ist ein wichtiger Teil des Tierarztbesuches.
Und erst wenn sich alle wieder entspannen, freudig spielen, fressen, sich frei und sicher im Zuhause bewegen und miteinander sein können, weiss ich „Wir haben es wieder geschafft.“ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Bei jedem Tierarztbesuch meines Trios ist es anders, weil sie so unterschiedlich sind und die Dynamik sich danach verändert, wer und in welcher Konstellation Zuhause blieb und wer „stinkend“ und in „komischer Energie“ zurückkehrt.
In einer so unterschiedlichen Katzengruppe kann es herausfordernder sein, als in einer sehr harmonischen Katzengruppe (da diese kleine Stürme besser „aushalten“ können) oder bei einer Einzelkatze (die „nur“ selbst wieder zur Ruhe kommen muss) … und es ist auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass aus Sicht der Katze der Tierarztbesuch erst Zuhause endet und der Abschluss und das Ankommen so entspannt und positiv wie möglich sein sollte, damit die letzte Assoziation mit dem Tierarztbesuch (und seinen dazugehörigen Teilen) nicht negativ ist.
Wir als Katzeneltern können sehr viel dazu beitragen, dass es unseren Katzen beim und nach dem Tierarztbesuch besser geht, wenn wir uns auch bewusst machen, was alles aus Katzensicht zu diesem „Ereignis“ gehört und wir ihnen in ihrer Geschwindigkeit und ihren Bedürfnissen nach Sicherheit entsprechend Unterstützung anbieten.
Natürlich bedarf es im Vorfeld Trainings mit unseren Katzen, wie z. B. Transportbox-, Transport- und Tierarzttraining aber vor allem auch einer vertrauensvollen Katze-Mensch-Beziehung und einer großen Portion eines achtsamen, vertrauensvollen und ruhigen Wirs.
Und nicht vergessen:
NACH DEM TIERARZT IST VOR DEM TIERARZT!
Clickern gegen Beziehungsknatsch

Wenn es Spannungen zwischen Katzen gibt, kann gemeinsames Clickern helfen, das Vertrauen zwischen beiden (wieder) zu stärken …
Denn wenn der Haussegen schief hängt, gibt es meist eine aktive und eine re-aktive Seite, auf dessen Seite dann oft das Vertrauen zu bröckeln beginnt.
Dabei geht es nicht darum herausfordernde Tricks abzuliefern, sondern um die zuverlässige „Performance“ der Basics beider Seiten mit viel entspannter (und positiver) Verstärkung durch uns.
Aus der Sicht der Katze:
→ Den anderen zuverlässig das Gleiche (wie man selbst) machen zu sehen, macht ihn vorhersehbarer, was dazu führt, dass ich mich sicherer in seiner Gegenwart und in der Interaktion mit ihm fühle … + ich fühle mich durch das Clickern auch handlungskompetent. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Was man auf dem Bild nicht gut erkennen kann:
→ Zwischen Numi und Tabby befinden sich meine Beine, die als Grenze (Begrenzung) für den persönlichen Raum vor allem für Numi dienen und die von Tabby auf eine sehr natürliche Weise respektiert wird.
Wir können unsere Katzen auf vielen Ebenen und auf verschiedene Arten zu einer pro-aktiven Beziehungspflege verhelfen.
Und wie immer:
Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel!
Be PAWsitive & Shine!
EINE BITTE AN TIERÄRZTE
EINSATZ VON VIDEOCALLS, wenn Halter nicht im Behandlungsraum oder sogar der Praxis zugelassen werden
Würden wir unsere kranken Kinder (um die wir uns sorgen) der Arzthelferin übergeben und auf der Straße oder im Wartezimmer warten (wollen)?
Wer nun empört über diese Frage ist, lade ich herzlich dazu ein, an dieser Stelle „virtuell zu gehen“.
Tierarztbesuch in Corona-Zeiten optimieren
Liebe Tierärzte,
dies ist meine Bitte an euch im Namen der Katzen und ihrer Katzeneltern – von mir selbst als Katzenmama, als Katzenverhaltensberaterin und ehemalige Tierarzthelferin.
Ich wähle hier das Du nicht aus Mangel an Respekt, sondern um eine Verbundenheit zum Ausdruck zu bringen, denn das sind wir, wenn wir zum Wohl der Katzen (und ihrer Halter) arbeiten.
In Zeiten von Corona ist es wichtig zum Schutz von uns allen den Kontakt auf das notwendige Minimum zu beschränken und alle Maßnahmen anzuwenden, die dazu dienen das Infektionsrisiko zu verringern und damit die Pandemie in Schach zu halten.
Dennoch …
Ich habe in den letzten 2 Monaten die verschiedensten Arten des Umgangs mit den Katzen und ihren Haltern in den unterschiedlichsten Tierarztpraxen gesehen oder von ihnen gehört, auf die ich nicht eingehen möchte.
Stattdessen möchte ich eine Möglichkeit aufzeigen, wie ohne Mehr-Risiko und wenig Aufwand der Tierarztbesuch für den Katzenpatienten und ihre Katzeneltern „menschlich“ optimiert werden kann.
Den Katzenhalter auditiv und visuell in der Behandlung anwesend sein zu lassen, hilft nicht nur den Katzenhaltern, sondern kann auch dem Patienten und dem behandelnden Tierarzt helfen.
Für das Sicherheitsbedürfnis von Katzen und Menschen ist es wichtig, dass sie sich – vor allem in unvertrauter Umgebung – nicht hilflos ausgeliefert und/oder ausgeschlossen fühlen.
Und gerade in Corona-Zeiten ist dies für den Menschen verständlicherweise noch wichtiger.
Zudem ist es meiner Meinung nach unerlässlich, den Tierhalter per se verstärkt die Verantwortung für die Gesundheit, Gesunderhaltung und Gesundwerdung ihrer Tiere übernehmen zu lassen und auch dafür von uns unterstützt und nicht aufgrund von Corona geschwächt zu werden.
Und im Zeitalter von Zoom, Skype und WhatsApp & Co. ist dies durch Videotelefonie nahezu ohne nennenswerte Zusatzkosten möglich.
Anforderung:
- WLAN oder „SIM mit Internetflat“
- Mind. 1 (besser 2) internetfähiges Tablet, Laptop oder Smartphone als Endgeräte
- wenn vom TA gewünscht kabelloses Headset (z. B. Bluetooth)
Je nachdem wie viel ihr bereit seid zu investieren, sind die verschiedensten Kombinationen denkbar:
- „TA-Sender“ Tablet/Laptop – Tablet
- „Halter-Empfänger“ Tablet/Laptop – Smartphone des Kunden
Vorbereitung:
- Auf dem „Sender-Gerät“ Zoom installieren, Konto einrichten und Meeting erstellen
- Zoom-Meetinglink per E-Mail, Messenger etc. auf dem „Empfänger-Gerät“ öffnen und Zoom installieren (ein Konto muss als Eingeladener nicht erstellt werden)
- Loslegen

Zoom ist benutzerfreundlich und wenn man auf beiden Seiten (Behandlungsraum und Wartezimmer) mit den praxiseigenen Geräten arbeitet, die Anwendung deutlich einfacher.
Alternativ kann man WhatsApp, Skype verwenden oder wenn nur der Besitzer zuschauen und zuhören können soll mit einer kleiner WLAN-Kamera (30 Euro) und einer kostenlosen App arbeiten. Es gibt so viele Möglichkeiten, und wenn es „nur“ das Handy auf einem 10€-Tripod ist.
Sicherlich gibt es auch Situationen und Katze-Mensch-Konstellationen, in denen es vor allem für die Katzen vorteilhafter ist, dass ihre Menschen nicht in der Nähe sind, doch das ist die Ausnahme und nicht die Regel.

Mein Angebot:
Wenn ihr nicht wisst, wie es in eurer Praxis möglichst kostengünstig und praktikabel umsetzbar wäre, dann stehe ich euch mit meinem Blick und meinen Ideen kostenfrei zur Verfügung.
Und wie immer:
Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel!
Be PAWsitive & Shine!
Aktion: Buy One – Give One
Die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Corona-Pandemie hinterlassen nicht nur bei uns Menschen ihre Spuren, sondern auch bei unseren Katzen.

Ich bin ein großer Fan vom Passion Planner (hier der Blogpost), nicht zuletzt wegen ihrer großartigen Business Ethik. Und so starte ich davon inspiriert die
Healing-Cats-Aktion „Buy One – Give One“:
- Für jede „verkaufte“ Katzenberatung spende ich die gleiche Beratungsleistung an Katzeneltern in finanzieller Not aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie.
- Ab sofort können sich Katzeneltern in finanzieller Not für eine kostenfreie Katzenberatung aus dieser Aktion per E-Mail bewerben.
- Diese Aktion gilt zunächst bis zum 31.05.2020
Die Corona-Pandemie zeigt uns Menschen die Realität unserer Existenz auf diesem Planeten – wir können nur gemeinsam (über-) leben.
Gerade in dieser herausfordernden Zeit möchte ich Katzen und ihren Katzeneltern helfen, besser durch diese Zeit zu kommen, denn nur wenn es beiden Seiten gut geht, kann es ein harmonisches Katze-Mensch-Team geben.
Hier finden Sie mein Beratungsangebot

